Wir sind Anne und Jacob und wir leben seit 2022 auf Gärdsholmen, um nachhaltiger und näher an der Natur zu leben.
Unsere Vision für Gärdsholmen ist einfach:
Wir wollen einen Ort schaffen, an dem wir mit der Natur im Einklang leben und wo Nachhaltigkeitund ein bewusster Umgang mit Ressourcen im Mittelpunkt stehen.
-Hier soll sich jeder Gast als Teil unserer Reise fühlen können.
Erlebe Gärdsholmen gemeinsam mit uns
Anne & Jacob
Im Oktober 1855 zogen Jacobs Ururgroßvater Carl Petter Holstensson und seine Frau Anna Lisa Schillerström nach Gärdsholmen.
Zu dieser Zeit standen bereits ein Wohnhaus und eine Scheune auf der Insel – beide jedoch in schlechtem Zustand.
Die alte Scheune wurde abgerissen und 1867 neu aufgebaut. Einige Jahre später ersetzte man auch das Wohnhaus durch einen Neubau. Die Familie lebte von Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei.
1880 wurde das Haus gebaut, in dem Jacob später aufwuchs.
Am 8. November 1917 kaufte Jacobs Urgroßvater mütterlicherseits Gärdsholmen für 10.000 Kronen. Im Kaufvertrag sind außerdem sechs weitere Inseln aufgeführt.
1958 zog Jacobs Großmutter auf die Insel, 1988 folgten seine Eltern, die sie bis heute hier leben.
Bis 1965 wurde aktiv Landwirtschaft betrieben. Es gab Milchkühe, Schweine und Hühner.
In den 1970er-Jahren bauten Jacobs Großonkel und Großtante jeweils eine eigene Hütte auf der Insel.
Zwischen 1981 und 2002 wurde auf Gärdsholmen eine Lachszucht betrieben. Jacobs Eltern verarbeiteten den Fisch direkt auf der Insel – durch Warm- und Kalträuchern.
2004 wurden drei Ferienhäuser für Gäste gebaut, mit anfänglichem Fokus auf Angeltourismus.
Bis 2015 führten Jacobs Eltern sowohl die Ferienvermietung als auch die Fischverarbeitung weiter, entschieden sich dann jedoch, sich vollständig auf die Vermietung der Ferienhäuser zu konzentrieren.
Als Jacobs Familie nach Gärdsholmen zog, ging man davon aus, dass die Insel seit dem 17. Jahrhundert bewohnt war – da man auf einer Landzunge alte Hausfundamente entdeckte.
Doch 2004, während des Baus der Ferienhäuser, wurden bedeutende Funde aus der Steinzeit gemacht. Archäologische Untersuchungen datierten sie auf etwa 5.000 Jahre.
Am Fundort wurden Feuerstein, Tierknochen und über 10 Kilogramm Keramik entdeckt. Die Funde wurden dem Museum in Kalmar übergeben und gelten als der größte Fund von sogenannter Grubenkeramik (Gropkeramik) in der Region Kalmar.
Man geht davon aus, dass die Menschen damals von Fischfang und Jagd lebten – unter den Funden befanden sich ebenfalls Knochen von Elch und Seehund.